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Forum «Schnee Paradies Hasliberg Titlis»

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IG Pro Frutt-Engstlenalp

E-Mail

Kerns,
05.03.2004, 08:31
 

Unterschriftensammlung gegen das Mammutprojekt

Im Gebiet Melchsee-Frutt, Tannalp und Engstlenalp gibt es abseits der grossen Touristenströme Erholung in herrlicher Natur und abseits von Lärm und Hektik. Das ist gut so! Die Interessengemeinschaft Pro Frutt-Engstlenalp setzt sich für den Erhalt dieser einmaligen Landschaft ein. Zwischen den intensiv genutzten Skigebieten von Engelberg; und Melchsee-Frutt und Hasliberg sollen sich sanfte Formen des Sommer- und Wintertourismus in Einklang mit der Natur entwickeln können.

Die Interessengemeinschaft Pro Frutt-Engstlenalp will mit der Beteiligung am öffentlichen Mitwirkungs- und Meinungsbildungsprozess die Erhaltung und nachhaltige Entwicklung des Gebietes sichern. So können sich alle, unabhängig von Alter, Staatszugehörigkeit und Wohnort, an einer Unterschriftensamml beteiligen. Auf der Homepage www.profrutt-engstlenalp.ch kann ein Unterschriftenbogen gegen das Mammutprojekt ausgedruckt werden. Einsendeschluss ist spätestens der 15. April.

IG Pro Frutt-Engstlenalp

E-Mail

14.03.2004, 11:21

@ IG Pro Frutt-Engstlenalp
 

Unterschriftensammlung gegen das Mammutprojekt

... und nicht verpassen: die Unterschriftensammlung läuft nur bis am 15. April.

Fruttkenner

19.03.2004, 02:58

@ IG Pro Frutt-Engstlenalp
 

Pro Titlis-Frutt-Hasliberg

Interessant, ich würde gerne wissen, wer von all den Inizianten die Frutt länger als 10 Jahre kennt! Diejenigen die jetzt stolz Ja sagen, müssten mir dann anschlissend erklären, wie sie darauf kommen, dass die "Versupermarktung" der Frutt nicht längst schon begonnen hat! Dieses Mammutprojekt würde wieder neue Impulse schaffen, Arbeitsplätze sichern und vorallem die finanzillen Möglichkeiten schaffen für nachhaltigen Tourismus.

Kein Mensch kann von Nachhaltigkeit sprechen, solange er selbst immer mit dem Auto auf die Frutt fährt. Interessanterweise sind viele der IG-Mitglieder (Frutt-Engstlenalp) direkt oder indirekt am Bergtourismus beteiligt, mich würde interessieren wer denen den Lohn zahlt. Der Naturfreund, welcher mit dem Auto zwar anreist, anschliessend jedoch sein Picknick aus packt oder derjenige, welcher auch auf 2000m.ü.M. noch gerne Konfort vorfindet?

Weiter spannend ist auch die Tatsache, dass genau die Naturfreunde gerne "Bioprodukte" konsumieren, den Produzenten dieser (z.Bsp. den Bergbauern) aber indirekt die Arbeitsgrundlage nehmen wollen. Im Winter wachsen "leider" auch heute noch keine Äpfel auf 2000m, also arbeiten Koorperationsbürger von Kerns bei den Seilbahnen. Direkt und Indirekt profitiert eine ganze Gemeinde von dem ganzen Unternehmen, denn selbst der Bau der Anlagen würde neue Impulse schaffen.

Bevor man Kritik übt sollte man immer zuerst überlegen, wie man selbst in der gleichen Situation handeln würde. Ich liebe die Natur auch, aber Tatsache ist, dass das Gebiet auch nach der Erweiterung eine absolute Naturoase ist. 4 neue Anlagen wurden in den letzten Jahren gebaut, 6 weitere wird es auch noch verkraften, gerade weil der Neubau der vier letzten kaum jemand kritisch wahrgenommen hat.

Good Moods

Dani Kuehler

E-Mail

19.03.2004, 08:01

@ Fruttkenner
 

Pro Titlis-Frutt-Hasliberg

Ah, wieder so ein anonymer...
Aber egal, selbst als Unterländer kenne ich die Frutt wohl besser als mancher Obwalder. Schon meine Grosseltern kamen auf die Frutt und ich tue dies selbst seit 30 Jahren, dies tage und wochenweise jedes Jahr. Da liegst Du wohl falsch mit der Annahme, dass ich die Situation nicht kenne.

Dass gearbeitet werden muss ist mir schon klar, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man deswegen alle 2 Minuten ins Dorf oder Tal fahren muss. Morgens oder Abends vielleicht einmal, aber was da an Verkehr hin und her düst kann nicht von Bauern herkommen, die irgendwo zwischen der Frutt und der Tannalp ihrer Arbeit nachgehen. Bauern mit Kühe gibts etwa 10 Stück und die blieb sicher über die letzten 2o Jahre ziemlich konstant, was vom Verkehr nicht behauptet werden kann.

Natürlich ist es bequem, immer hin und her zu fahren, aber man könnte doch auch aus Rücksicht auf die Touristen (das Geld kommt ja schliesslich nicht nur durch den Milchverkauf auf die Frutt...), sich auf den Morgen und Abend beschränken. Ausnahmen kanns und wirds geben, kein Problem, aber für die Hauptachse da oben (was sie auch für die Touristen/Wanderer ist) da oben brauchts bald ein Trottoir.

Fruttkenner

Luzern,
20.03.2004, 11:09

@ Dani Kuehler
 

Pro Titlis-Frutt-Hasliberg

Lieber Dani,

Meine Anonymität hat seine Gründe, deshalb werde ich dies so beibehalten. Sorry. Trotzdem möchte ich mich gerne an dem Forum beteiligen, weil ich denke dass es wichtig ist einige Punkte klar zu stellen.

Was vielleicht nich allen bewusst ist, ist die Tatsache, dass die Strasse auf die Frutt privat ist und der Kooperation Kerns gehört (darunter viele Bergbauern). Wir alle dürfen froh sein, dass diese Strasse öffentlich zugängig ist. Wenn du denkst es gäbe nur 10 Bauern auf der Frutt, so kennst du die Situation scheinbar auch seit 30 Jahren nicht wirklich. Im Sommer sind auf der Frutt bis zu 3000 Kühe(!) die täglich 2mal gemolken werden müssen. Daher ist mit Verkehr zu rechnen. Mir ist auch bewusst, dass die Landwirte in Zukunft immer mehr vom Tourismus profitieren werden (müssen), aber gerade dazu braucht es auch einen Zusammenschluss. Vielleicht ändert sich dann auch die Verkehrssituation. Jedenfalls bringt es nichts, sich darüber aufzuregen. In anderen Regionen, die sich Autofrei behaupten gibt es ebenso Verkehr. Vielleicht wäre eine Lösung darin, dass man die Strassengebüren auf 20.00 Fr. erhöhen würde, dann gäbe es definitiv weniger Autos. Bist du dafür zu haben?

Gruss
Fruttkenner

Ulrich Fischer

E-Mail

Sarnen,
24.03.2004, 14:46

@ Fruttkenner
 

Anonymität

» Lieber Dani,
»
» Meine Anonymität hat seine Gründe, deshalb werde ich dies so beibehalten.
» Sorry. Trotzdem möchte ich mich gerne an dem Forum beteiligen, weil ich
» denke dass es wichtig ist einige Punkte klar zu stellen.

Lieber Fruttkenner,

an deiner Stelle würde ich die Anonymität lassen. Anonymitität bringt hierzulande Steine in Fensterscheiben.
Anonymität gibts im Internet nicht!
Nie!

Also deinen Namen bitte für alle anderen ehrlichen Forumsbesucher.
Ob Gegner oder nicht, auch du hast dich an die Ordnung zu halten. Ansonsten verlierst du jegliche Ernsthaftikeit und Glaubwürdigkeit.

MFG Ueli Fischer
Ein Alpendisneyland-Gegner

Huber-Stasiak Ela und Victor

E-Mail

4653 Obergösgen,
26.05.2008, 19:25

@ IG Pro Frutt-Engstlenalp
 

Unterschriftensammlung gegen das Mammutprojekt

» ... und nicht verpassen: die Unterschriftensammlung läuft nur bis am 15.
» April.

Leider habe ich tätsächlich den Termin verpasst für die Unterschriften-Aktion.
Wir wandern jedes jahr über den jochpass nach Melchseefrutt und lieben dieses wunderschöne Gebiet. Natürlich auch die angenehme Ruhe.
Wir würden es eine Schande finden, wenn in diesem Gebiet noch mehr Lifte und motorisierte Wege gemacht würden.
Es gibt genügend Orte wo sich die bequemen Leute tummeln können. Lasst dieses Gebiet so wie es ist. Dies ist noch ein Gottesgeschenk.

Herzliche Grüsse
Ela und Victor Huber

IG Pro Frutt-Engstlenalp

E-Mail

Kerns,
30.03.2004, 22:52

@ IG Pro Frutt-Engstlenalp
 

Schlussspurt Unterschriftensammlung

Die Unterschriftensammlung gegen die geplante Pistenarena Hasliberg-Titlis läuft auf Hochtouren. Die Sammelfrist läuft am 15. April ab. Darum die Unterschriftenbögen jetzt sofort retournieren. Weitere Informationen und auch Unterschriftenbögen sind unter www.profrutt-engstlenalp.ch zu finden.


Herzlichen Dank für die Unterstützung!

IG Pro Frutt-Engstlenalp

Homepage E-Mail

Kerns,
28.04.2004, 15:48

@ IG Pro Frutt-Engstlenalp
 

10'000 Unterschriften gegen Grossprojekt

Am 23. April 2004 wurde von der Interessengemeinschaft Pro Frutt-Engstlenalp die sensationell hohe Zahl von 9694 Unterschriften per notarielle Beglaubigung den Projektanten vor dem Gemeindehaus in Kerns übergeben. Und täglich treffen noch eine Vielzahl von weiteren Unterschriften ein.

In den vergangenen sieben Wochen haben Einheimische, Feriengäste und Fachleute Unterschriften gegen den technischen Zusammenschluss der Skigebiete gesammelt. Sie nehmen damit an einem Mitwirkungsverfahren teil, das die Bergbahnen im vergangenen November eröffnet haben. Die Interessengemeinschaft Pro Frutt-Engstlenalp kann auf eine breite Unterstützung zählen. Dabei ist der Patentjägerverein Obwalden, der Tourismusfachmann, die Hotelière, die Extrembergsteigerin sowie der Uni-Professor und viele weitere.

Aus der sehr grossen Unterschriftenzahl ist zu entnehmen, dass sich viele Gäste nicht mit der Skiarena anfreunden können. Sie schätzen die Ruhe und Erholung im Gebiet Engstlenalp, Tannalp und Melchsee-Frutt.

Auch ein Frutt Fan

Kerns,
28.04.2004, 16:44

@ IG Pro Frutt-Engstlenalp
 

10'000 Unterschriften gegen Grossprojekt

Ja, zugegeben, eine stolze Zahl.
Auch der Kreis der Gegner ist mit berühmten Namen gut bestückt und ich glaube sogar, dass die Bedenken einiger Leute wohl gerechtfertigt sind.

Gut möglich, dass die IG Pro Frutt-Engstlenalp mit ihren Aktionen das ganze Projekt zu Fall bringen und so den geplanten Zusammenschluss damit vereiteln.

Dann können die sogenannten Experten und Spezialisten auch 20 / 30 Jahren noch den Frieden auf der Frutt geniessen. Die noch bestehenden Anlagen sind wegen Unrentabilität geschlossen, an den Restaurants und Hotels steht ein Schild "Wegen fehlenden Gästen geschlossen" und jeder, der die Ruhe sucht wird sie auch finden, bloss etwas ist störend dabei, die ewige Berg- und Talfahrt jener wenigen auf der Frutt, die wegen der mittlerweile fehlenden Infrastruktur jedes Stück Brot nun im Tal holen müssen.

Ich weiss, ein klein wenig überspitzt ist mein Szenario schon. Doch im umgekehrten Fall argumentieren die Gegner auf die gleiche Weise.

Zudem möchte ich noch wissen, wieviele ihre Unterschrift gegen das Projekt abgegeben haben, welche direkt oder indirekt von der Frutt profitieren.
Merke: Säge nie an jenem AST, auf welchem DU gerade sitzt....

F.K.

28.04.2004, 22:59

@ IG Pro Frutt-Engstlenalp
 

10'000 Unterschriften gegen Wirtschaftsaufschwung

Respekt, Respekt...

Es ist schon beängstigend mit welchem Eifer einige Mitbürgerinnen und Mitbürger versuchen Inovationen zu bremsen. Zum Glück gab es diese Möglichkeit noch nicht als die erste Fruttbahn vom Reinhard-Pionier gebaut wurde, sonst würde die Frutt wahrscheinlich überhaupt keine Gäste zählen. Denn die selben Hardcore-Gegner waren letzten Freitag nicht auf der Frutt, ich war Mutterseelen-Alleine... Ach entschuldigung, ist ja logisch, die Bahnen haben schliesslich Zwischensaison!? Wer dieser Gegner nimmt die 7Km Fussmarsch in Kauf und die rund 1000 Höhenmeter, wenn es die Bahnen nicht gäbe? Ich hab schon sehr oft zur Ehrlichkeit mit sich selbst aufgerufen doch scheinbar ist das ein zu hoher Aufwand für den vom Protest eingenommenen und himmelhochjauchzenden Geist der Projektgegner.

Was wirklich schade ist, ist die Tatsache, dass all die Tourismusfachmannen und Hoteliers, welche gegen das Projekt sind, zwar auf der Frutt arbeiten, aber keine bindende Beziehung zu ihr haben. Läufts einmal nicht mehr so gut, kann man ja jederzeit nach Saas-Fee oder Verbier! Vergessend, dass man anderenorts vielen Menschen übel zugespielt hat.

Ich finde es auch mitunter interessant, wie immer wieder solche Umfragen durchgeführt werden. Haben die Unterschreibenden die Wahl, ob Sie dafür oder dagegen sind (wäre die demokratische Variante) oder kann man nur mit Nein stimmen. Diese Variante wurde wahrscheinlich gewählt und ist meiner Meinung sehr repräsentativ. Dies wäre ungefähr gleich, wie wenn man die auf der Frutt verbliebenen Gäste nach dem Erweiterungsprojekt befragt und all diejenigen, die in den letzten Jahren aus Platzangst die Skiregion verlassen haben, bei entsprechender Umfrage nicht berücksichtigt. Ich hoffe eine solche Umfrage kommt nicht auch noch zu tage, wo jeder Statistiker sagt, es komme nicht auf die Menge sondern auf die demografische, neutrale Streuung drauf an, also alle Zielgruppen. Alles andere wäre sehr Leienhaft!

Ich hoffe irgendwann nehmen sich die Projektgegner doch noch die Zeit, wandern jetzt in der Zwischensaison auf die Frutt und hinterfragen auch ein wenig ihr eigenes tun. Wieso nicht einfach das aktuelle geniessen und nicht seine Energie gegen die Zukunft von vielen Arbeitnehmer und -geber von Kerns verpuffen. Während der Zwischensaison herrscht auf der Frutt diese Majestätische Ruhe, dies war schon immer so und wird auch nach der Erweiterung noch so sein. Man könnte ja einen Deal machen, die Gegner gehen in der Zwischensaison zu Fuss auf die Frutt und bleiben dann von den Beführwortern ungestört und umgekehrt.... Lust auf Wandern? Nein danke, ich nehm lieber die Sportbahnen, hauptsache die machen keinen guten Umsatz oder gar Gewinn!? Bitte, bitte, so NICHT!

F.K.

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